Große Arbeit

So individuell die Jugendlichen – so individuell die Abschlussarbeiten

Wie unterschiedlich die Interessen und die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse sind, konnte man am 13.07.2017 wieder bei der Präsentation der „Großen Arbeit“ in der Turnhalle der Montessori-Schule Deiningen bestaunen.

gruppe 2017

Für Lukas Rauh, Maya Ueckert und Julian Edelhäuser war es ein Höhepunkt ihrer Schullaufbahn: ihre „Große Arbeit", die sie vor der Öffentlichkeit und einer Jury aus Wirtschaft, Politik und Schule vorstellten. Lernen unter Druck gibt es eigentlich nicht in der Montessori-Pädagogik. Trotzdem ist die Anspannung an diesem besonderen Tag unter den Jugendlichen zu spüren.
Die Arbeiten bestehen aus der praktischen Arbeit sowie aus der Präsentation eines theoretischen Teils, in dem Hintergrundinformationen gegeben und interessantes Wissen zum gewählten Thema erläutert wird. Alle Projekte wurden von den Schülerinnen und Schülern selbstständig, mit Unterstützung eines externen Mentors, durchgeführt.

rauh 2017 edelhäuser 2017

Die Themenwahl erfolgte nach eigenen Interessen und Wünschen. Hier waren der Kreativität und dem Ideenreichtum der Schüler keine Grenzen gesetzt. Ein ideales Beispiel der Montessori-Pädagogik, die zum einen auf besondere Weise außerschulische Lernorte miteinbezieht, zum anderen die Jugendlichen auf die Arbeits- und Berufswelt optimal vorbereitet, indem die Schülerinnen und Schüler hin zu selbständiger und eigenverantwortlicher Arbeit geführt werden.

Die folgenden "großen Arbeiten" wurden in diesem Jahr vorgestellt:

  • Bau ein Hochbeetes
  • Umerziehung eines Kutschpferdes zum Reit- und Springpferd
  • Upcycling – Aus einem Ölfass wird ein Grill

Die Jury, der neben Vertretern der Schulfamilie die erste Bürgermeisterin von Oettingen Petra Wagner und Karl Mölle (mölle Trinken, Nördlingen) angehörten, begutachtete die schriftlichen und praktischen Ergebnisse und bewertete auch die Präsentation nach unterschiedlichen Gesichtspunkten, wobei alle Arbeiten ausgezeichnet wurden.

ueckert 2017

Herauszuheben war die authentische Überzeugungskraft, mit der die Jugendlichen ihre Projekte vorstellten, die Ideenfindung sowie der enorme Einsatz und das Durchhaltevermögen, mit dem auch größere Schwierigkeiten gemeistert wurden.

Der Aufwand hat sich gelohnt, die Präsentation war ein voller Erfolg. Nach Übergabe der Urkunden gab es viel Applaus von den zahlreichen Gästen.