Schule

Offene Schultür zeigt Montessori-Arbeit

 

Deiningen. Die Montessori-Schule Deiningen lud kürzlich zum Tag der offenen Tür ein. Der 1. Vorsitzende des Montessori-Vereins, Rainer Hertle, ließ in seiner Begrüßungsrede die Entwicklung Revue passieren. Er erinnerte die anwesenden Gäste und Eltern an den Start der Montessori-Schule vor viereinhalb Jahren mit dem Ziel, die Schüler auf einem anderen Weg zu den Schulabschlüssen zu führen.

In den Klassenzimmern werde heute der andere Weg anschaulich demonstriert. In den letzten Wochen habe die Montessori-Schule einen Film gedreht, zu dessen Premiere soeben 19 Vertreter von Kindertagesstätten der Umgebung gekommen waren. Den Film können ebenso andere Einrichtungen erhalten. Rainer Hertle bot den Erzieherinnen Information und Unterstützung auch durch das Montessori-Kinderhaus Nördlingen an.

Das Montessori-Kinderhaus in Nördlingen habe seit seiner Eröffnung zusammen mit dem Evang.-Lutherischen Dekanat Nördlingen ebenfalls einen erfolgreichen Start hinter sich. Derzeit seien alle Plätze belegt und man könne den angemeldeten Bedarf an Montessori-Plätzen nicht decken. Mit dem Dank an Pädagogen, Förderern  aus Wirtschaft und Politik, den Mitgliedern der Arbeitskreise und den Elternbeiräten für ihre Arbeit und Unterstützung schloss der Vorsitzende seine Ausführungen.  Interessierte Eltern für das kommende Schuljahr lud er zum Eltern-Infoabend am 10.02.2012 um 19.30 Uhr in die Montessori-Schule Deiningen ein.

Im anschließenden Programm stellten die Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll dar, wie sie mit dem Leitthema der Schule umgehen: „Hilf mir es selbst zu tun!“. Ihr Lied mit dem Titel TDOT  (Tag der offenen Tür), welches  die Schülerband  „Neben der Spur“ mit dem Schulchor vortrug, hatten sie selbst getextet und komponiert. Sie erzählten vom Lernen und Arbeiten an der Montessori-Schule. Einige Sketche in englischer Sprache folgten mit Begeisterung. Eine Tanzdarbietung rundete die Auftritte der Sekundarstufe ab. Der Applaus war allen Akteuren sicher.


Die Englisch-Sketche der Sekundarstufe der Montessori-Schule erhielten gebannte Aufmerksamkeit.